(auch: Mobile Lernszenarien, Lernszenarien - mobile Learning)
Laut Christoph Igels bedarf es Apps mit echtem Mehrwert, um das mobile Learning zu rechtfertigen. Hannes Wilkes fasst Apps für's elearning in drei Kategorien zusammen:
- Service Apps
- Nice-to-have Apps
- Situierte Apps
Wie könnten konkret solche Lernszenarien aussehen? Welche Werkzeuge lassen sich gut in der Lehre bzw. zum Lernen einsetzen?
Auf der GML2 2012 wurden von Maren Risch, im Workshop „MyMobile-Mobiles Lernen mit dem Handy“, Erfahrungen aus dem Mathematikunterricht dargestellt. In dem erläuterten Beispiel wurde die Kamera des Handys als Werkzeug bei der Erarbeitung des Themas „Winkelberechnung“ eingesetzt.
Beeindruckend fand ich den Vergleich des Handys mit einem voll gepackten Koffer und dem Schweizer Taschenmesser.
Werkzeuge, die mir sofort als Unterstützung des Lernens einfallen, sind der Taschenrechner für den Mathematik- und das Periodensystem für den Chemieunterricht.
Periodensysteme gibt es eine ganze Menge. Besonders schön finde ich das PSE von Merck.
Im Weiteren setzte auch ich gerne die Kamera auf Tagungen ein, um Folien abzufotografieren oder mache mir Notizen im Texteditor vom Handy.
Zum Rechnenlernen fällt mir das Spiel MathMagic ein. Bei diesem Spiel merke ich immer wieder, wann meine Konzentration nachlässt und ich nicht mehr 3+7 rechnen kann. Ein weiteres Mathematikspiel ist „Kopfrechnen“.
Installiert habe ich mir im Weiteren Sprachprogramme, wie z.B. ein englisch Lernprogramm, oder „Latin Phrases“.
Zu guterletzt möchte ich den Ansatz Angry Birds im Physickunterreicht einzusetzen nennen. Immerhin wird in diesem Spiel eine Physik Engine genutzt.
Auch wenn ich in diesem Beitrag nicht wirklich Lernszenarien aufzeige – sind vielleicht einige Gedanken dabei, aus denen sich Lernszenarien generieren lassen.
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